GEISSEL DES FLEISCHES

von Eddy Saller 

im Metro Kinokulturhaus bzw. im Open Air Augarten

©Filmarchiv Austria

Gutes Exploitation-Kino aus Österreich gibt es nicht? Denkste! Eddy Saller hat bereits 1965 mit seinem Debütfilm GEISSEL DES FLEISCHES das Gegenteil bewiesen. Ästhetische Bilder, jazziger Soundtrack und eine für damalige Verhältnisse extrem anstößige Handlung: Der in Wien spielende Austro-Slasher Schrägstrich Gerichts-Krimi braucht sich weder vor artverwandten Giallo-Thrillern, noch vor amerikanischen Vertretern ab den 1970ern verstecken. Der gleiche Regisseur ist übrigens ebenfalls für Udo Kiers erste Hauptrolle verantwortlich: Die 1968 erschienene Wiener Sexploitation-Perle SCHAMLOS geht nämlich auch auf seine Kappe. 

GEISSEL DES FLEISCHES gibt es am 7. August im Open Air Augarten und am 8. August im Metro Kinokulturhaus zu sehen. Do it! 

"Für ethisch Gefestigte ein Festspiel des filmisch Verwirrten."
- Olaf Möller